Gesundheitspolitisch sinnvoll, aber unzureichend

Bei scharf-links stellte ich gestern folgende These auf:

„Der deutsche Staat tut […] gerade soviel für den Infektionsschutz, wie nötig ist, um die unschönen Bilder überlasteter Intensivstationen zu vermeiden. Aber er unterläßt es – neben dem familiären Bereich, der Gastronomie und der Kultur-/Freizeitindustrie – auch das Kapital in den Bereichen der stofflichen Produktion zum Infektionsschutz heranzuziehen. In der stofflichen Produktion soll weiterhin gearbeitet werden, und das Bildungssystem für Nachschub der Ware Arbeitskraft sorgen. […]. Eine effiziente Infektionsschutzpolitik müßte […] gerade außerhalb der Privatwohnungen ansetzen, um die Einschleppung der Viren in die Privatwohnungen möglichst gering zu halten. Dafür müßte freilich stärker an der Kapitalakkumulation geknabbert werden.“

http://scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=75921&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=e75800d34f

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